#3: Gastkommentar zum Wiener Podcast urbekannt über das Thema der Wiener Schwarzkappler*innen

#3: Gastkommentar zum Wiener Podcast urbekannt über das Thema der Wiener Schwarzkappler*innen

von Schwarzkappler

Damit unser Öffi-System funktioniert, braucht es die Schwarzkappler*innen, das ist keine Frage. Wieder eine Personengruppe, die der Durchschnittsmensch nur von Erzählungen kennt, beziehungsweise gelegentlich antrifft. Obwohl wir Wiener*innen einen grandiosen Service genießen, wissen wir viel zu wenig über das Kontrollorgan der Wiener Linien. Selbst ich, als Betreiber einer Instagram Seite zu den Kontrollen die dort stattfinden. Ein paar Highlights aus dem Podcast „urbekannt“ beschäftigen mich jedoch. Zum Beispiel die ewige Frage, ob der/die Kontrollor*in eine/n Schwarzfahrer*in nun aufhalten darf oder nicht. Der Begriff zum sogenannten „allgemeinen Selbsthilferecht“ besitzt großen Interpretationsspielraum und wer oder was qualifiziert eine/n Kontrolleur*in, jemanden festzuhalten? Denn der Ermessensspielraum liegt immer noch im Auge des/der Betrachters/Betrachterin und sollte es zu Verletzungen kommen, was passiert dann? Zugegeben, mein Kollege und ich, wir haben schon genügend Kontrollen zugeschickt bekommen, wo entweder Polizei oder Zivile daneben stehen, auch wenn diese oft bei U6 Stationen stattfanden. 


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Zudem stimme ich dem Experten in Folge 3 zu, zum Thema der Drehkreuze und dergleichen. Das ist wohl dann doch der Charme des öffentlichen Verkehrs in Wien. Das perfekte Beispiel, wie ihr es angesprochen habt, ist der Karlsplatz. Große Hallen, Design an Wand und Boden und Restaurants und Geschäfte schmücken das Ambiente dieser Station. Ich war letzten Herbst in New York, wo es Drehkreuze und Gitter gibt und der Vergleich lässt sich spüren. Eng, grau und ein generelles, leichtes Unwohlsein sind die Eindrücke, die meine Erinnerungen an die New Yorker U-Bahn begleiten. Auch wenn dieses System seinen ganz eigenen Charme hat, ist mir die Vielfalt der Wiener U-Bahnstationen um einiges lieber. Allein der Fakt, dass ein Otto Wagner einen großen Teil der U4 gestalten durfte, spricht für Wien und seine Öffis. 
Alles in allem waren das sehr interessante Einblicke, in eine Welt, von der man viel hört, aber kaum etwas weiß. Ich bedanke mich bei den Hosts und bin gespannt auf das nächste Thema.
Kleiner Tipp an alle Schwarzfahrer, folgende U-Bahn Stationen werden häufig kontrolliert: Karlsplatz, Hauptbahnhof, Schwedenplatz, Schottenring und -tor, Praterstern und Nussdorferstraße. Bei letzterem trifft man gelegentlich auch Blaukappler*innen an. 


Zum Autor:
Unbekannter Betreiber der ur bekannten Instagramseite Schwarzkappler. Das Konzept: Sieht man eine Kontrolle, dann markiert man die Instagramseite und diese repostet es in ihrer Story. So weiß man wo aktuell Kontrollen der Wiener Linien sind.

Wie findet ihr den Gastkommentar? Was sagt ihr zum Konzept der Instagramseite? Sagt es uns in den Kommentaren!


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